Warum es CoParently gibt: Aus eigener Erfahrung für euch entwickelt.

CoParently ist nicht in einem sterilen Meetingraum entstanden, sondern aus dem ganz realen Chaos eines getrennten Familienalltags. Hier ist die Geschichte, warum diese App existiert und wofür wir stehen.

Der holprige Start ins Wechselmodell

Anfang 2024 haben meine Ex-Frau und ich uns getrennt. Eines war für uns von Tag eins an absolut klar: Wir wollen weiterhin ein gutes Team für unsere Kinder sein. Also entschieden wir uns für das Wechselmodell. Doch die organisatorische Realität holte uns schnell ein.

Wir starteten mit einer klassischen Tabelle für die Betreuungszeiten. Das war unfassbar mühselig, fehleranfällig und wurde zum reinen Stress, sobald sich mal spontan etwas verschob.

„Hast du diese Woche die Kinder?“

Wir versuchten, alles irgendwie in unsere Kalender zu quetschen. Das Ergebnis? Ein unübersichtliches Chaos und ständige Rückfragen aus dem Umfeld: „Hast du diese Woche eigentlich die Kinder?“ Es hat mich irgendwann einfach nur noch genervt.

Also suchte ich nach einer digitalen Lösung. Doch die Apps, die es auf dem Markt gab, waren eine Enttäuschung: Sie waren entweder völlig überteuert, absolut nicht intuitiv zu bedienen oder schlichtweg nicht auf den deutschen Markt und unsere Betreuungsmodelle ausgelegt. Selbst meine Versuche, mir von einer KI einen funktionierenden Betreuungsplan bauen zu lassen, liefen ins Leere.

Die Geburtsstunde von CoParently

Da ich in meinem Umfeld viele getrennte Eltern sah, die mit exakt denselben Problemen kämpften, traf ich 2025 eine Entscheidung: Ich baue die Lösung einfach selbst. Mit dem klaren Mindset, eine App zu erschaffen, die wirklich funktioniert. Das war der Startschuss für CoParently.

Worum es eigentlich geht: Zeit.

Hinter all den Kalendern, Tresoren und Listen steht für mich ein einziges, großes Ziel: Wir alle sollten weniger Zeit mit dem Planen verbringen und mehr Zeit für unsere Kinder haben. Denn Zeit ist das Einzige im Leben, das man sich nicht kaufen kann. Die alte Floskel „Die Kinder werden so schnell groß“ stimmt einfach. Irgendwann kommt der Moment, an dem wir zurückblicken und uns selbst die Tage zurückwünschen, die damals total nervig oder wahnsinnig anstrengend waren.

Wir sollten jeden dieser Momente mit unseren Kindern genießen. CoParently soll euch den organisatorischen Stress nehmen, den Rücken freihalten und euch – zum Beispiel durch unsere Familien-Galerie – sogar dabei helfen, diese Momente gemeinsam festzuhalten. Auch wenn ihr getrennte Wege geht.

Wir können uns keine Zeit mit unseren Kindern kaufen. Aber wir können aufhören, sie an organisatorisches Chaos zu verschwenden.

Schwestern