Arbeitgeber beider Eltern müssen den Wechsel unter der Woche (z. B. Abholen von der Kita am Donnerstag) mittragen.
Residenzmodell "Wochenende Plus"
Zusätzliche Tage unter der Woche und verlängerte
Wochenenden – für eine tiefere Bindung ohne
den Stress des ständigen Wohnungswechsels.
Mehr als nur
zu Besuch
Was ist das Modell „Wochenende Plus“?
Dieses Modell basiert auf dem Residenzmodell (das Kind wohnt primär bei einem Elternteil), erweitert den Kontakt zum anderen Elternteil aber deutlich über das übliche Maß hinaus. Typischerweise verbringt das Kind nicht nur jedes zweite Wochenende beim Umgangselternteil, sondern zusätzlich feste Tage unter der Woche oder einen extra Tag am Wochenende.
Der Rhythmus im Detail (14-Tage-Zyklus)
Ein typischer Rhythmus:
-
Verlängertes Wochenende: Von Donnerstagnachmittag oder Freitagmorgen bis Montagmorgen alle zwei Wochen.
-
Zusatztag: Ein fixer Nachmittag mit Übernachtung in der „besuchsfreien“ Woche (z. B. jeder zweite Mittwoch).
-
Zeitanteil: Der Umgangselternteil betreut das Kind zu etwa 30 % bis 40 % der Zeit.
Für wen ist dieses Modell ideal?
01
Berufstätige Eltern
Wenn ein Elternteil beruflich stark eingebunden ist, aber dennoch mehr als nur „Wochenend-Papa/Mama“ sein möchte.
02
Schulkinder
Das Kind hat unter der Woche genug Ruhe im Haupthaushalt für die Schule, erlebt den anderen Elternteil aber auch im „echten“ Alltag (Hausaufgaben, frühes Aufstehen).
03
Sanfter Übergang
Ideal als Testphase, wenn Eltern langfristig ein echtes Wechselmodell anstreben.
Vorteile & Psychologische Auswirkungen
01
Alltagsnähe
Der Umgangselternteil wird in schulische und alltägliche Pflichten eingebunden, was die Erziehungskompetenz stärkt.
02
Entlastung
Der Residenzelternteil erhält unter der Woche planbare Freiräume und Erholungsphasen.
03
Bindungssicherheit
Kürzere Trennungsintervalle mindern die Sehnsucht des Kindes und fördern eine stabilere Beziehung zum zweiten Elternteil.
Die Herausfor-
derungen
01
Logistik
Auch bei 30-40 % Betreuung braucht das Kind im zweiten Haushalt einen vollwertigen Platz für Hobbys und Schulsachen.
02
Abstimmungsbedarf
Da Wechsel mitten in der Woche stattfinden, müssen Termine und Schulinfos sehr diszipliniert geteilt werden.
03
Finanzen
Rechtlich gilt dies oft noch als Residenzmodell (Unterhalt), obwohl der Betreuungsaufwand des Umgangselternteils deutlich höher ist als beim Standardmodell.
Voraussetzungen für das Gelingen
Flexibilität
01
Gute Kommunikation
Eltern müssen in der Lage sein, Informationen über den Schultag oder Verabredungen nahtlos weiterzugeben.
02
Das Modell „Wochenende Plus“ schenkt euch etwas unheimlich Kostbares: Einen Ankerpunkt mitten im Alltag. Dieser Zusatztag unter der Woche ist weit mehr als nur eine logistische Übergabe
Nutzt die To-Do-Listen in CoParently, um sicherzustellen, dass wichtige Dinge (wie der Turnbeutel für Freitag oder die Unterschrift unter der Mathearbeit) beim Wechsel am Donnerstagmorgen nicht vergessen werden. Wenn der "Übergabe-Check" digital erfolgt, muss an der Haustür nicht mehr hektisch diskutiert werden – und das Kind kann entspannt in den Alltag beim anderen Elternteil starten.
Passt dieses Modell wirklich zu euch?
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